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Datum |
Laufbericht |
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02.10.2011 |
Bremen Marathon!!!Paul(9 Jahre) fuhr im Uhrenfahrzeug vor allen Läufern!!!
Da ich mit meinem Sohn Paul (9) alleine zu dem 7.swb-marathon in Bremen anreiste, um gleichzeitig ein Papa/Sohn Wochenende zu verbringen, rief ich aufgrund der fehlenden Begleitung und Kinderbetreuung den Veranstalter einige Zeit vor dem Start an. Die Organisatoren sicherten mir daraufhin zu, dass Paul im Uhrenfahrzeug auf der gesamten Marathonstrecke mitfahren könne. Ein absolutes Highlight für Paul. Der Kontakt zu dem Fahrer wurde bei der Abholung der Startunterlagen hergestellt, Treffpunkt und Details für den Sonntag geklärt. Handynummern ausgetauscht. Nachdem wir die Unterlagen hatten, verbrachten wir noch einige Zeit zum Sightseeing in der Bremer City. Wir besuchten die berühmten Stadtmusikanten, die Ständige Vertretung des Rheinlands (StäV) und dem Glockenspiel hörten wir interessiert zu. Ich freute mich bereits auf den Lauf durch eine schöne Stadt an der Weser. Nach einer Nacht und einem ausgiebigen Frühstück in einem kleinen Hotel am Stadtrand, machten wir beide uns auf dem Weg zu dem vereinbarten Treffpunkt. Es erwartete uns ein sonniger und extrem warmer Oktobersonntag. Temperaturen von 25 bis 27 C° waren angesagt. Ungewöhnlich für diese Zeit. Ob da die 2 Stunden Marke von mir geknackt werden kann? Die Übergabe von meinem Sohn hat wunderbar geklappt. Da der Start des Marathons ca. 1 1/2 Std. vor dem Start des Halbmarathons efolgte, konnte ich mich in dieser Zeit "mental" auf den Lauf alleine vorbereiten. Paul war ja schließlich vor Spitze schon unterwegs und gut versorgt. Um 11.20h ertönte der Startschuß für knapp 21km. Da es mit zunehmender Sonnendauer immer wärmer wurde, viele Läufer der Wärme ihren Tribut zollten; so wurde von mir angestrebte Ziel von 2h trotz der guten Stimmung und vielen Zuschauern knapp verfehlt. Kurz vor dem Ziel erwartete mich dann mein Sohn, um mich die letzten Meter zu begleiten. Der Lauf selbst war sehr hervorragend organisert und ist von der Strecke sehr reizvoll. Es ist ein schöner flacher Stadtkurs. Ein sehr langes Teilstück war paralllel der Weser zu laufen und der absolute Topact des gesamten Laufs wurde 4km vor dem eigentlichen Ziel erreicht. Bei km 17 (für die Marathonis bei km 38) wurde das Weserstadion durchlaufen. Im Ziel angekommen; nach vielen kühlen Drinks, der Stärkung und Dusche machten wir uns wieder auf dem Weg ins Ruhrgebiet. Für Paul blieb ein Wochenende mit Papa, der unvergessliche Moment einmal im Uhrenfahrzeug mitzufahren und nach 42km vor allen Läufern im Ziel anzukommen (Herbert) |
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13.03.2010 |
Viel Spaß in VenloWir Schleicher, sprich Christel, Markus, Tina, Tommy, Herbert, Claudia & Naomi, Michael LT, Evelyne und ich, fuhren am Sonntag, den 28.03.2011, bei strahlendem Wetter nach Venlo zum Halbmarathon. Unser Start war nahe zu perfekt, durch Zufall kutschierte uns DER VIP-Fahrdienst zur Startnummernausgabe & zum Start. Bei vielen begeisterten Zuschauern hat es uns allen riesig Spaß gemacht, die größtenteils flache Strecke in folgenden Zeiten gut zu bestehen: 31752 Tina Streithorst Essen Halve marathon 1:53:30 Zur Feier eines wirklich tollen Tages gönnten wir uns dann noch das holländische Nationalgericht, Frikandell Spezial und Co. (Marc) |
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Datum |
Laufbericht |
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13.03.2010 |
Tolles Laufdebüt & persönliche BestzeitDer TUJA-Straßenlauf in Münster am 13.03.2010 war im wahrsten Sinne des Wortes eine runde Sache. Bei knackigen, aber trockenen 7 ℃ gingen Markus B., Michael LT, Carsten und Marc an den Start. Die Strecke hatte einiges zu bieten, u.a. Gefälle und eine schöne Landschaft. Es sollte sich schnell rausstellen, dass Markus einen Sahnetag erwischt hatte. Mit neuer persönlicher Bestleistung kam er nach 1:41:16h ins Ziel. Carsten hat seinen ersten Halbmarathon mit Kampf und starkem Willen klasse mit 1:47:19h gemeistert. Michael LT benötigte 1:48:16 und Marc 1:47:21h für die 21,1km. Am Ende waren alle froh, die 4 Runden im schönen Münsterland bewältigt zu haben. Currywurst mit Pommes und das verdiente Bier schmeckten danach umso besser. (Marc) |
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25.04.2010 |
Hamburg Marathon(In den Hauptrollen: Kerstin und Günter, Nicole und Michael, Almut, Gudrun, Markus, Andreas, Kai) Bei sonnigen Temperaturen, die später bei ca. 20 ℃ lagen, gingen wir beim Hamburg Marathon am 25.04.2010 an den Start. Aufgrund der Nähe unseres Hotels hatten wir glücklicherweise keinen großen Aufwand, sondern waren zu Fuß nach ca. 300 Metern im Startbereich. Ab in den Startblock, die üblichen Nervositäten und Vorbereitungsrituale durchgegangen (Hab` ich alles? Wie gehe ich den Lauf an? Gehe ich noch einmal zur Toilette? Was mache ich hier eigentlich? Ein Trainingslauf am See würde heute morgen auch genügen usw. usw.). Und schon gab es das Startsignal, das sog. "Anglasen", wie der Hamburger zu sagen pflegte. Dabei handelte es sich um eine Schiffsglocke und nicht um den üblichen Startschuß. Kaum losgelaufen, waren wir schon auf der Reeperbahn, dieses mal nicht nachts um halb eins, sondern jetzt bei Sonnenschein und KM 2 bis 3! Das erste Wohnviertel durchlaufen und dann wurde die Gegend exklusiver, wir waren auf der Elbchausse (ca. KM 6). Kaum die luxuriösen Gebäude bestaunt war auf der rechten Seite der große Hafen zu sehen. Ein super Anblick! Kurz darauf waren wir an den Landungsbrücken (ca. KM 8). Dort gab es viele Leute, die uns zujubelten und winkten, es kam Partystimmung auf. Danach war zur rechten Seite die Speicherstadt zu sehen und es ging ab durch den etwas längeren Tunnel, in dem wir Läufer die Laola-Wellen an die Hinteren weitergaben (ca. KM 11). Im Tunnel war die Luft leider nicht so toll, aber jetzt hier draußen zurück in der Sonne, war es ganz schön warm. Schattenlaufen war angesagt! Dazu ging es langsam los auf eine ausreichende Flüssigkeitsaufnahme zu achten! Dank der guten Organisation gab es alle 2,5 KM ausreichend Getränke, so dass uns das vor keine Probleme stellen sollte. Nun gelangten wir an den Anfang der Binnenalster, die wir an der rechten Uferseite hochliefen. Die Luft reichte noch um ein paar Worte mit anderen Läufern zu wechseln und dann war KM 15 passiert. Bis zur HM-Marke begleitete uns der Anblick der Binnenalster und es ging durch mehrere Straßenabschnitte mit vielen Zuschauern und entsprechenden Anfeuerungen, eine tolle Stimmung! Ab KM 25 mussten die ersten Läufer den Temperaturen Tribut zollen und entsprechend gehen. Da war es wirklich prima, dass die Helfer an den Verpflegungsständen aufmunternde Worte für uns übrig hatten: "Prima, weiter so! Hier, trink erst mal, das tut gut!" Na, und dann ab KM 30 hört ja bekanntlich so langsam der Spaß auf. Der Blick für die Umgebung und die Aktivitäten am Straßenrand nahmen so langsam ab. Gedanken wie "Boah jetzt muß ich irgendwie zu KM 35 kommen... Los jetzt, nur noch weniger als eine Seerunde zu laufen... Immer der gleiche Mist" nahmen Überhand. Diese Gedanken wurden dann aber irgendwie und urplötzlich wie aus dem Nichts unterbrochen; es gab am Straßenrand laute Musik und das sorgte für gute Stimmung. Hierdurch wurden die Läufer zwischen den KM 32 bis 39 noch mehrmals motiviert und kämpften weiter. Dann nahte endlich so langsam das Ziel! Man konnte es schon förmlich spüren und die Lautsprecher und Durchsagen des Zielbereiches hören. Aber es waren dann doch (wie immer) noch einige Meter zu viel, die es zurückzulegen galt. Erst als einem Läufer mit einer Finisher Medaille am Straßenrand entgegenkamen war klar: Es ist gleich geschafft. In diesem Zusammenhang gab es dann den schönsten Anfeuerungsruf des Tages "Los Leute, noch 2 Kurven und ihr habt es geschafft!". Ja (!), so war es dann auch. Kaum aus der zweiten Kurve heraus(geschlichen) offenbarte sich die Zielgerade. Tief Luft geholt, mit glänzenden Augen und der Gewissheit, es mal wieder geschafft zu haben wurde dann die Ziellienie passiert. Danach wurde in Schleicher-Manier gefeiert! Im Zielbereich waren dann alle Schleicher wieder zusammen und hatten aufeinander gewartet. Es gab ein freudiges Wiedersehen und viel, viel zu erzählen. Jeder feierte sich selbst und die Leistungen der anderen. Vergessen waren die warmen Temperaturen und die ganzen Strapazen. Es hatte sich gelohnt dabeizusein! (Kai) |
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02.05.2010 |
Düsseldorf war eine Reise wertAm 02.05.2010 starteten wir Schleicher, dass sind Christel, Tina, Andrea, Markus B. Michael LT, Ralf, Jürgen und ich beim Metro Group Marathon in Düsseldorf. Als wir um 09:30 Uhr bei ca. 13 ℃ an den Start gingen, hatte keiner von uns erwartet, dass wir im Ziel 8 zufriedene Finisher bei sage und schreibe 3 neuen persönlichen Bestleistungen feiern konnten. Die Strecke war mit äußerst vielen Verpflegungsständen top organisiert. Die Stimmung und Anfeuerung der Zuschauer war über die gesamte Distanz wirklich klasse. Es gab kaum Abschnitte ohne die von uns geliebten "Ihr seht gut aus", "Aller guten Dinge sind 3:59 Stunden" oder "Nur noch 38km". Die Unterstützung unserer Fans Martina, Almut, Ewald, Christoph u.a. hat wesentlich zu folgenden tollen Zielzeiten beigetragen: Marc: 3:44:45 Auf der Rückfahrt haben wir alle bei Bier und Sekt ausgelassen unsere, wie ich finde, tollen Ergebnisse gefeiert! Wer hierbei gefahren ist, bleibt unser kleines Geheimnis... (Marc) |
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22.05.2010 |
TorTour de RuhrNachdem Michael Schmitz mich 2006 zum Marathon überredete, habe ich schon im selben Jahr meine Leidenschaft zum Ultra entwickelt. So kam es, dass mich ein Lauf nach dem anderen faszinierte, der mich körperlich und mental fordern würde. 2008 las ich nun von der TorTour de Ruhr und es war um mich geschehen. Diesen Lauf musste ich machen, komme was es wolle und als ich auf meine Anfrage dann auch einen Startplatz bei diesem Einladungslauf bekam, war ich happy. 2008 und 2009 liefen auch relativ gelassen. Marathons und Ultras reihten sich aneinander und Läufe wie der STUNT100 über 161km auf Trail mit schweren Passagen stimmten mit mutig. Doch mit Wechsel der Arbeitsstelle im Mai 2009 wurden meine Trainingzeiten stark eingeschränkt und so wurden die Wettkämpfe gegen Ende des Jahres halt ohne viel Vorbereitung gelaufen. Es war schon erstaunlich, dass ich den Stunt100 noch 2 Stunden schneller lief und selbst die 226extrem, einen Triathlon über die Kurzdistanz und am Tag drauf über die Ironmandistanz ohne jegliche Vorbereitung beendet habe. Die Folge war das ich zum Rest des Jahres recht lustlos und der Röntgenlauf mit Christoph mein letzter Lauf im Jahr 2009 war und ich erstmal ne Pause bis Jahresende wollte. Ihr kennt mich ja und meine Beine wollen nicht lange still stehen. Also frei nach Motto von Klaus "lange Läufe für einen Marathon braucht man nicht". Gesagt, getan und so lief ich mit Christopf in Kevelear Anfang Januar meinen ersten Marathon im Jahr 2010. Im Schnee und ohne Vorbereitung sehr anstrengend, aber überlebt. Arbeit bis 7 Tage in der Woche und 60-70 Stunden normal. Zum Trainieren keine Zeit und absolut keine Lust. Ich saß in einem echt tiefen Loch. Seit meiner mehr sporadischen Trainingsaufnahme Anfang des Jahres schmerzte nun auch noch die linke Ferse. Man redet sich ein, das vergeht schon wieder. Leider blieben die Schmerzen und so ist es noch heute. Nächster Tiefpunkt: als Pacemaker in Steinfurt musste ich auf Grund von Schmerzen in der linken Ferse von 04:30 auf 04:45 umstellen. Ich füllte mich echt bescheiden. Eine Erfahrung die ich nicht erwartet hatte. In der Vorbereitung der Schleicher auf den Metro Group Marathon kam ich doch fast wieder ins Laufen, so kam ich doch auf einige lange Läufe von 30km. Mittlerweile mit Einlagen versehen kam ich durch meine total verrückten Arbeitzeiten wieder nicht zum Trainieren und ich vertraute auf meine hoffentlich gute Grundausdauer und meine doch recht guten Ergebnisse ohne große Vorbereitung beim Stunt100 und Ironman im Jahr zuvor. Die Wochen verstrichen und ich hatte bis an den Veranstaltungstag überhaupt keine Aufregung. Ich wollte diesen Lauf um jeden Preis und freute mich tierisch, aber aufgeregt war ich gleich Null. Ich war da doch schon ein wenig irritiert. Ich denke meine Arbeit loszulassen war zu diesem Zeitpunkt einfach nicht möglich. Am Samstagmorgen holten mich dann Almut und Martin von Zuhause ab und so langsam kamen die Vorfreude und die Anspannung im geringen Maße zu mir. Man könnte sagen ich freute mich auf Mich. Da wir gut eine 1 ½ Stunden vor dem Start vor Ort waren kam auch hier kein Stress auf. Alles so wie ich es kenne. Ultras sind am Start recht gelassen und es war ein schönes Gefühl es mit Almut und Martin zu teilen, da ich ja sonst nur darüber rede und ihr es glauben sollt. So starteten wir bei recht kühlen Temperaturen und ich fühlte mich wie zu Hause, einfach SUPER. Am Anfang lief´s auch und die Landschaft war sehr reizvoll. Dies sollte sich über einen Großteil der Strecke leider ändern. Viel Straße und Gewerbegebiete. Als Ultraläufer ist man gewohnt viel allein unterwegs zu sein und so war dieser Lauf in zweifacher Sicht eine Herausforderung, die Länge und ständige Begleitung. Im Verlauf des Tages wurde es immer heißer, also gar nicht mein Wetter und so nahm ich deutlich an Tempo heraus. Almut umsorgte mich so rührend, ich kann es nicht in Worte fassen, um es euch mitzuteilen. Ich bin ihr sehr dankbar. Auf der Stecke hatten wir ne Menge Spaß, auch wenn ich doch ein sehr ruhiger Partner war und es hierdurch meinen Betreuern sicherlich nicht einfach gemacht habe. Am Freizeitbad NASS wurde ich dann an Martin übergeben und mit einem kleinen nachdenklichen Moment auf die Reise geschickt. Während ich mich erfrischte, wurde ein Läufer neben Martin ohnmächtig, sein Lauf war hier beendet, ein Opfer der Wärme. Aber was sollte mir schon passieren, ein Betreuerteam vom aller feinsten. So erreichten wir recht kurzweilig mit vielen Gehpassagen den nächsten Teamwechselpunkt in Schwerte bei ca. 114km. Almut und Martin ruhten sich über Nacht in einem von Außen gesehen schönen Hotel aus und Markus und ich machten uns auf den Weg durch die Nacht. Die Nacht ist still. Im Sauerland oder Umgebung um Pfingsten herum allerdings nicht. Die Nacht war LAUT. Feiern über Feiern als ob es kein Morgen gäbe. Für Markus war die Nacht wahrscheinlich recht zäh, mit einem Läufer der kaum redet, aber das Radio sorgte ja für Abwechslung, bzw. das nicht stillstehende Handy von Markus und die Gedanken von Nicole, Michael, und dessen Schwester, die bei mir waren. Die Nacht verging wie im Flug. Nur die Stunden von 04:00-06:00 in den Ruhrauen waren recht frisch. In Steele wurden wir dann von Kai erwartet und man machte sich langsam Sorgen über meine Essgewohnheiten. Ich sollte doch mehr essen und so orderten wir bei Christoph, der uns am Freibad Steele treffen wollte, eine Pommes. Ich bin ja ein sehr toleranter Mensch, aber zu diesem Zeitpunkt war ich geistig nicht mehr locker. Radfahrer, die ihre Linie auf einem Fußweg halten wollen oder Parkbankbesetzer konnte ich nicht wirklich verstehen, ich war gereizt. Dazu trugen wahrscheinlich die Schmerzen ab km25 in der linke Ferse oder die Blase unter dem rechten Fuß bei. Die Schmerzen im linken Fuß hatte ich im Griff, waren sie doch mein täglicher Begleiter in den letzten Monaten, aber die Blase? Sie platzte bei km70. Und raus kam eine Blutblase, ein offener Fuß unter dem Ballen und Blasen zwischen den Zehen. Wer möchte, kann gern Bilder sehen. Nun ja zu diesem Zeitpunkt hätte ich sicherlich mit einer ältern Dame mit Rollator Schritt halten können, sie hätte mich wahrscheinlich überholt. Es für Kai ein hartes Stück Arbeit, so lahm mit mir mithalten zu müssen. Von der Pommes habe ich doch glatt die Hälfte geschafft, war ja auch ne große, wäre sonst womöglich noch Zwangsernährt worden. Durch Christoph wurde das Gehen doch glatt vom Laufen unterbrochen, Schmerzen pur. Gehörten die Füße wirklich mir? Christoph forderte von mir zu diesem Zeitpunkt wirklich alles ohne nur das leiseste zu fordern. Ein schöner Schmerz, DANKE. Mittlerweile bestand das Vorankommen nicht mehr aus Gehen und Laufen, sondern aus Gehen und die nächste Bank erreichen. Durch die Zugarbeit von Christopf habe ich wohl die Möglichkeit erhalten, das Ziel unter 40 Std. zu erreichen. Nach der Minratherbrücke stießen dann wieder Almut und auch Christel per Fahrrad zu uns. Man war ich glücklich sie zu sehen. Mittlerweile lief (ging) ich gar nicht mehr für mich, sondern für Kai, der mich durch seine Ruhe unterstützte, für Almut, die mich wie eine Mutter umsorgte, für Martin, der durch seine Begeisterung mich von den Strapazen ablenkte und Markus mit dem ich die Nacht genoss. Die letzten Kilometer waren sehr schwer, aber durch die Unterstützung, die ich durch euch erfahren habe, war es überhaupt möglich, diesen Lauf zu beenden. Markus Braun, der mich fast zur Weißglut brachte, als er sagte "jetzt gibt's keine Bank" und meine Füße mich umbrachten. Nicole und Michael sich für so einen verrückten Kerl den Pfingstsonntagabend um die Ohren hauten und selbst unser Nachwuchs (Karsten) vom Ereignis gefangen war. Gut, Martin hat uns, Mark und mich (Läufer/Geher) schon Nerven gekostet, ich sage nur "Nur noch 5 Kilometer"! Mit Martin bin ich dann die letzten 1900m bis zu Ziel dem Rhein Orange gelaufgangen und habe wohl ziemlich geflucht, aber ich war wirklich am Ende, Tschuldigung!!! Ich muss sagen, ich habe mich tierisch gefreut mit dir am Rhein Orange anzuschlagen, ich glaub du warst mir bei diesem Event am nächsten, von der Begeisterung her. Es war einfach nur schön, auch wenn man mir es nicht mehr ansah. Es tut mir echt Leid für alle, die mich ins Ziel begleiteten. Ich war durch die immense Erschöpfung leider nicht mehr in der Lage EUCH meine Dankbarkeit zu zeigen. Ich sag ja immer, der Kopf bestimmt den Ausgang. An diesem Tag konnte ich das Ziel nur durch die hervorragende Arbeit meiner Begleiter erreichen und das Nachgeben meines Willens durch den Zuspruch der SCHLEICHER verhindern. Somit war dies ein Lauf für die SCHLEICHER von einem SCHLEICHER. Ich danke Euch allen für eure Unterstützung. Bis zum nächsten ungewöhnlichen Lauf. (Michael LT) |
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26.05.2010 |
Borbecker Kurier, 26.05.2010
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29.05.2010 |
Mittelrhein-MarathonAm 29.05.2010 startete ich um 18:45 Uhr zum Mittelrhein-Marathon durch das Welterbe Kulturlandschaft Oberes Mittelrheintal. Ein wirklich schöner Lauf durch eine atemberaubende Landschaft. Dabei führt der Weg zum größten Teil über die gut ausgebaute Bundesstraße B9. Ganz am Anfang, ca. bei km 4, passieren wir die Loreley, es folgen in kurzem Abstand viele malerische Burgen und Schlösser. Die Strecke ist flach und gut zu laufen. Verpflegungsstände gibt es im Abstand von 2,5 bis 3 km. Nach Kilometer 35, ab 22 Uhr, macht sich die Dunkelheit unangenehm bemerkbar, außerdem fängt es leicht an zu regnen. Doch da das Ziel nicht mehr weit ist, laufe ich einfach weiter. Nach 3:58:44 erreiche ich das Ziel und bin glücklich über die erzielt Zeit. (Christoph) |